Kirchspiel Großschwabhausen

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Aktuelles

Kundgebung für die Opfer des Todesmarschs

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Gedenkveranstaltung für die Opfer des Todesmarschs

In einer Kundgebung am 12. Mai vor dem Mahnmal in Großschwabhausen zum Gedenken an die Opfer des Todedsmarschs von 1945 gedachten 100 Bürger aus Großschwabhausen und Gleichgesinnte unter dem Motto "67 Jahre Todesmarsch - Wider das Vergessen" der Opfer des Todesmarschs. In Ansprachen erinnerten Herr Pfarrer Bergmann, der Gemeindebürgermeister Herr Schaffarzyk und der Oberbürgermeister von Jena, Herr Dr. Albrecht Schröter, an diese Zeit und mahnten dass die Bürger in einer Demokratie auch heute wachsam sein sollen, damit unter dem Deckmantel der Demokratie nicht nationalistisches, rassistisches und antisemitisches Gedankengut verbreitet wird. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch Beiträge vom Theaterhaus Jena, dem Geschäftsführer des Thüringer Literaturrats, Jens Kirsten, dem Jugendorchester der Musikschule Jena und der Gruppe Carpe Noctem.

Gedenkveranstaltung 12. Mai

Der Parteitag der NPD in Großschwabhausen ist vom Oberverwaltungsgericht untersagt worden. Das Bundesverfassungsgericht ist dieser Ansicht gefolgt. Die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, den Bürgern und der Kirchgemeinde in Großschwabhausen, den Bündnissen und Bürgerinitiativen war erfolgreich.

Gerade der Sieg vor den Gerichten und die Bürgerproteste in Großschwabhausen zeigen, dass man sich gegen antidemokratische Kräfte erfolgreich zur Wehr setzen kann. Mit einer Unterschriftenaktion und verschiedenen Aktionen begleiteten die Bürger den juristischen Widerstand der Gemeinde. Dieser solidarische Schulterschluss ist für das Dorf der eigentliche demokratische Erfolg.

Kirche Grossschwabhausen Gegenlicht

 

Jahreslosung 2012

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Jahreslosung 2012
Jesus Christus
spricht:
Meine Kraft
ist in den
Schwachen
mächtig.
2. Kor 12, 9

War das nicht ein Fehler, dass Gott in einem kleinen Kind zur Welt gekommen ist? Hätte er sich nicht lieber mit einflussreichen, bedeutenden Geistesgrößen einlassen sollen oder noch besser mit finanzstarken Führungskräften?

Gott, obwohl der Schöpfer des Himmels und der Erde, der alles in seiner Hand hat, der regiert bis auf den heutigen Tag,  hat eine Vorliebe für das Schwache. Weihnachten, das Fest für das göttliche Kind im Futtertrog, bewegt die ganze Welt mehr als vieles andere und lässt sie etwas ahnen von einer Hoffnung und einer Liebe, die wir uns nicht erwirtschaften können.
An großen Männern und Frauen in der Geschichte können wir sehen, wie Gott ihre Schwachheit nimmt, um Großes zu tun: an dem einfachen Fischer Petrus, am Mönch Luther, an dem „Neger“ Martin Luther King oder an dem KZ-Häftling Paul Schneider. Und das darf auch für uns gelten: Jesus, das einstige Kind in der Krippe, und der Mann vom Kreuz, sagt es uns: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Deshalb können wir uns auch im neuen Jahr getrost an ihn halten. Bei IHM bleiben Sie und wir alle gesegnet.
In diesem Sinn: Alles Gute im Jahr 2012!
Ihr Pfarrer 
Klaus Bergmann

 

Gemeindebrief

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Gute Wahlstern

Mancher Machthaber würde am liebsten das Volk auflösen und ein anderes wählen.
Schrieb einst Bert Brecht.
Ich habe dich gewählt und bleibe bei meiner Wahl. Egal, was kommt. Sagt der Schöpfer des Himmels und der Erde.
Das ist mal eine Wahl,
die auf jeden Fall gut ausgeht!
Jürgen Werth

Für einige kluge Männer war einst ein besonderer Stern am Himmel das Zeichen, dass ein göttlicher Herrscher geboren sein sollte. Sie machten sich auf einen langen Weg und fanden ein Kind armer Leute in einem Futtertrog. „Sollte das unser Gott sein, nur ein Mensch unser Gott sein? Sollte Gott so freundlich sein?“ So heißt es in einem neueren Weihnachtslied. Ja, Gott wählt die Menschen und kommt zu ihnen. Und darin liegt unser Glück: dass Gott nicht in seiner Gotteswelt bleibt. Er wählt den Weg zu uns, damit wir mit ihm leben.
Unser Weg durch die Wochen auf Weihnachten hin will uns helfen, dass wir diese Wahl dann auch annehmen, denn die geht gut aus.
Herzlich grüßt Sie auf dem Weg zu Weinachten hin

Ihr Pfarrer 
Klaus Bergmann

 

Wie hoch ist der Kirchturm in Ihrem Ort?

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Die Höhe des Kirchturms in Ihrem Ort

Schätzen Sie doch einmal, und lassen Sie mir Ihr Schätzergebnis zukommen (Höhe mit Wetterfahne).  Für die besten Schätzungen gibt es auch einen kleinen Preis.

Zeichnung Kirchturm

Kirchtürme haben immer etwas Interessantes an sich. Dort sind die Glocken untergebracht, man hat einen schönen Ausblick über die Landschaft. Und man begegnet dem Hauch alter Ehrwürdigkeit.

Erst im 11. Jahrhundert setzte sich beim Bau von Kirchen der Kirchturm durch.  Einige Klostergemeinschaften verboten die Kirchtürme, weil sie darin - nicht zu Unrecht – das Streben nach Macht und Vorherrschaft sahen, wo uns doch durch Jesus  die Liebe und das Dienen anbefohlen sind. Nun haben wir aber die Kirchtürme und dürfen uns auch daran freuen, wenn unsere Ortschaften auch durch alte und schöne Kirchtürme geprägt werden. Sie erinnern uns an Heimat, aber auch mit ihren Symbolen z.B. dem Kreuz an Jesus Christus, den Herrn aller Welt. Und die Wetterfahne zeigt, wie auch unser Leben dem Wind und dem Wetter ausgesetzt ist. Deshalb brauchen wir wie auch die Wetterfahne eine Verankerung.  Hier hört die Symbolik auch schon wieder auf, denn nach jedem Wind brauchen wir uns beim besten Willen nicht zu drehen, weil wir den kennen dürfen, um den es da unten in dem Kirchenraum gehen soll: Christus, dem aus Liebe zu uns Gekreuzigten und Auferstandenen.

Seien Sie IHM anbefohlen

Klaus Bergmann

 
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Frucht erntenSonnenblume

Die Sonnenblumen vor unserem Haus standen wunderbar. Und als sie verblüht waren, brachten sie gute Frucht: Futter für die Vögel im Winter oder auch zum Essen, wenn die Schale entfernt ist, oder auch als Saatgut für das nächste Frühjahr. Im Seniorenkreis sprachen wir dann über das Säen, was das in unserem Leben bedeutet. Zum Nachdenken gab es Sonneblumenkerne. Ob etwas daraus wird? Im letzten Seniorenkreis sagte eine Frau: „Meine Sonnenblume ist 2,80 m hoch und hat viele große Blüten.“

 

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Friedensgebet zum 12. Mai

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Aktion Friedensgebet


 

 

Wir danken allen Teilnehmern
am Dankgebet vom 10. Mai

in der Kirche

in Großschwabhausen.

und allen, die in dieser Zeit
mit ihren Gedanken bei uns sind.

 

Aktuelle Herausforderung

Die NPD hat für Samstag, den 12. Mai 2012, ihren Landesparteitag in Großschwabhausen erstritten. Wir sind besorgt darüber, dass diese Partei, die in ihren Grundzügen unter dem Deckmantel der Demokratie nationalistisches, rassistisches und auch antisemitisches Gedankengut verbreitet, ihr Unwesen bei uns treibt.

Wir wollen dafür Sorge tragen, dass sich Intoleranz und Rassismus nie wieder in unserer Gesellschaft festsetzen.

Hunderte Bürger aus Großschwabhausen haben dies mit Ihrer Unterschrift bestätigt.

Wenn Sie diese Meinung teilen und dies mit Ihrer Unterschrift bekräftigen wollen, können Sie das noch nach dem Friedensgebet am Donnerstag 10. Mai in der Kirche tun.

Plakat_Unterschriftenaktion

 

Wir wollen uns unser Dorf nicht vermiesen lassen!

 

 

Lasst uns beten und das Nötige tun!

 

Ein Gebet

(früher Franz von Assisi zugeschrieben, aus der Normandie um 1913)

O Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde, wo Streit ist,
dass ich Hoffnung erwecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Ach Herr, lass du mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste,
nicht dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe,
nicht, dass ich geliebet werde, sondern dass ich liebe;
denn wer da hingibt, der empfängt,
wer sich selbst vergisst, der findet,
wer verzeiht, dem wird verziehn,
und wer da stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Amen.

 


 

Sternsinger 2012

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Unsere Kinder sammeln Spenden für Kinder in Albanien und für den Umbau der Pfarrscheune ...

Gruppenfoto im Pfarrhof

Auch in diesem Jahr haben die Christenlehrekinder anläßlich der Dreikönigstages vielen Menschen in Großschwabhausen eine kleine Freude gemacht: Bei naßkaltem Wetter sind sie am vergangenen Samstag (7. Januar) als kleine Könige mit Mänteln und Kronen verkleidet unter dem Zeichen des Sterns von Tür zu Tür gezogen und haben mit einem Lied die gute Botschaft von der Geburt des Christuskindes sowie gute Wünsche für das neue Jahr überbracht.

Dabei haben sie neben einem Informationsblatt zum Verwendungszweck der erbetenen Spenden (siehe unten) auch einen Aufkleber mit dem Schriftzug "20 * C+M+B * 12" übergeben. Die  Buchstaben in der Mitte weisen auf die Namen der drei Weisen aus dem Morgenland - Caspar, Melchior und Balthasar hin. Sie können ebenfalls als Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ = „Christus segne dieses Haus“ gedeutet werden - ein Wunsch, den die Kinder gerne weitergegeben haben.

Für ihren fröhlichen Auftritt und ihre Ausdauer sind die 10 Kinder von den Großschwabhäusern auch reichlich mit Spenden in Form von Geld und Süßigkeiten bedacht worden. Ihren letzten Auftritt haben die Sternsingen am kommenden Sonntag, den 15. Januar 2012, um 9:00 Uhr im Gottesdienst in der Kirche zu Kleinschwabhausen.

Die Eltern der Kinder und die Organisatoren möchten allen Beteiligten und Spendengebern im Namen der Albanienstiftung "Hoffnung für Leskovik" und der Kirchgemeinde Großschwabhausen für den Erlös von fast 600 Euro und den freundlichen Empfang der Kinder herzlich danken.

(mehr Bilder und Informationen unter Weiterlesen... )

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Bergmännische Fahrt ins weihnachtliche Erzgebirge

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bergmann

 am 6. Januar 2012

Abfahrt:

8.45 Uhr Kötschau/Hohlstedt
8.50 Uhr Isserstedt, Bushaltestele
9.00 Uhr Großschwabhausen, Teich
9.10 Uhr Kleinschwabhausen

Mittagessen auf dem Pöhlberg (832 m) bei Annaberg-Buchholz

In Neudorf: Besuch der Schauwerkstatt Neudorfer Räucherkerzen

In Oberwiesenthal: Kaffeetrinken im Kaffee König mit Erzgebirgsstollen und Brötchen
Besichtigung des Weihnachtsbergs in der Oberwiesenthaler Kirche

Scheibenberg:  Bergmännisches Krippenspiel in der Kirche
Mit Einzug der Bergbrüderschaften und weihnachtlicher Musik

Ankunft in Großschwabhausen ca. 22.30 – 23.00 Uhr

Kosten:     34 € incl. Fahrt, Mittagessen, Eintrittsgelder und Kaffeetrinken,

Reiseleitung und Anmeldung:

Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Anmeldung mit Name, Straße, Ort und Tel.

 

Kleiner Bilderbogen zum Jubiläum

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Liebe Freunde in der Partnergemeinde!

Dankbar dürfen wir auf das erlebte Jubiläumsfest "40 Jahre Posaunenchor Isserstedt" zurückblicken.

Danken wollen wir für die freundliche Aufnahme - auch bei Familie Bachmann .

Es war ein schönes Musizieren mit Ihnen - und eine gegenseitige Stärkung und Mutmachen im Glauben beim Festkonzert und dem Festgottesdienst.

Wenn Sie wollen, können Sie einen kleinen Bilderbogen einsehen:  http://www.webstehle.de/isserstedt/

Die Bläser/Innen aus der Partnergemeinde Oferdingen.

Ihr

Jakob Stehle, Pfarrer i.R., Oferdingen