Kirchspiel Großschwabhausen

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Aktuelles

Gemeindebrief September-Oktober 2017

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Liebe Menschen in Großschwabhausen und Isserstedt,
Kleinschwabhausen, Döbritschen, Vollradisroda, Münchenroda,
Remderoda, Kötschau und Hohlstedt,

Die ACK ist die Arbeitsgemeinschaft der Christinnen und Christen in Deutschland.
Gemeinsam lädt sie zum regelmäßigen Gebet für die Einheit der Christinnen und Christen in der
Welt. Folgende Gedanken sind dafür leitend: wir wollen Schritte aufeinander zugehen / wir geben
die Hoffnung nicht auf, dass wir uns nicht weiter voneinander entfernen / wir haben den Mut, auch
das scheinbar Unmögliche zu wagen / wir haben auch die Kraft, einander zu
verzeihen / wir träumen von wahrer Gemeinschaft / wir vertrauen auf den
Heiligen Geist der Liebe, der Erkenntnis und der Umkehr / wir lieben unsere
Brüder und Schwestern im Glauben / wir glauben, dass Beten etwas verändert
/ wir wissen, dass unser Glaube trägt - diese Gedanken halte ich für sehr
wertvoll und wenn wir in unseren Gemeinden zum Gemeinsamen Gebet
zusammen kommen, dann sind das ebenfalls die verbindenden Gedanken.
Jedes Jahr in der Zeit vom 01. September bis zum Erntedanksonntag
feiern die Christinnen und Christen in Deutschland die Schöpfungszeit, eine
Initiative der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).
Das Motto in diesem Jahr lautet: So weit Himmel und Erde ist … und
greift Psalm 148,13 auf: „Die sollen loben den Namen des Herrn; denn sein
Name allein ist hoch, seine Herrlichkeit reicht, so weit Himmel und Erde ist.“
Es soll an die Größe und Weite der Schöpfung Gottes und seines gnädigen
Handelns erinnern und zu seinem Lob ermutigen, denn die Größe der Gnade
und Güte Gottes lässt seine Schöpfung nicht zugrunde gehen, dafür tragen
wir Menschen die Verantwortung in Gottes Auftrag.

Das sollten wir nie vergessen!


Ihre Pastorin Anne Brisgen.

 

 

 


Den aktuellen Gemeindebrief September - Oktober 2017 finden Sie hier!


 

Sanierung des Münchenrodaer Kirchturms

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Nachdem der Münchenrodaer Kirchturm durch den schweren Schädlingsbefall abgerissen werden musste, konnte am 22. August 2014 der nach dem alten Vorbild komplett neu hergestellte Turm gerichtet werden. Viele Einwohner von Münchenroda und interessierte Bürger auch aus den umliegenden Gemeinden und aus Jena kamen, um dieses historische Begebenheit mit zu erleben.

Zuerst wurden die beiden alten Glocken aus den Jahren 1625 und 1664, liebevoll geschmückt von Christenlehrekindern, in die neue Glockenstube gehoben. Dann hob der Kran die unten gezimmerte Turmhaube und bekrönte damit den Turm. Wenn die Wetterfahne mit dem Turmknopf wieder aufgesetzt sind, wird die ursprüngliche Höhe von 22 m wieder erreicht sein.

Der Posaunenchor umrahmte dieses Fest, die Gemeinde sang "Nun danket alle Gott" und zum guten Schluss ließen es sich die
Münchenrodaer nicht nehmen, alle Gäste mit Bratwurst und Getränken zu versorgen. Allen Beteiligten an diesem schönen Fest, den Zimmerleuten, dem Ingenieurbüro, den Geldgebern und unserem Gott ein herzliches Dankeschön.

 

Nach der Feier ist vor der Feier…

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Herzliche Einladung zur weiteren Nutzung der Pfarrscheune

Nachdem am 20. Mai 2017 wird die Pfarrscheune Großschwabhausen nach knapp fünfjähriger Bauzeit mit einem Festgottesdienst und einem anschließenden Festakt mit über 100 Gästen feierlich eingeweiht und damit unseren Kirchengemeinden als Gemeindezentrum zur Nutzung übergeben wurde, gab es schon die nächsten Ereignisse in den neuen Räumlichkeiten.

So war der frisch fertiggepflasterte Pfarrhof nicht nur ein Ort zur Rast für die vielen Wanderlustigen nach der Frühlingswanderung unseres Vereins für Ortsgeschichte, sondern am Himmelfahrtstag auch lauschiger Platz für das Kaffetrinken mit unserer Partnergemeinde aus Oferdingen und für die auf dem Kirchentag am Wege zwischen Jena und Weimar pilgernden Kirchentagsgäste, die im Hofcafé bewirtet wurden und die sich die Lutherausstellung in unserer Kirche anschauen und sich dabei auch in unserer "Großschwabhäuser Bibel" handschriftlich verewigen konnten.

Und die nächsten Feiern zeichnen sich schon ab...

 

Nutzen Sie die Chance und zögern Sie nicht: Werden Sie Pate für unser neues Gemeindezentrum!

Damit wir gemütlich sitzen und unsere Feste feiern können, ist die Pfarrscheune mit 120 bequemen Stühlen und 18 robusten Tischen eines regionalen Möbelherstellers ausgestattet. Hier die richtige Wahl zu treffen war nicht einfach und hat entsprechend lange gedauert – und hoffentlich finden auch Sie an der Kombination von Design und Qualität auch Gefallen und verlieben sich gewissermaßen in Ihre neuen Sitzgelegenheiten. Außerdem wurden in großem Umfang Kaffee- und Essgedecke sowie Gläser und Besteck angeschafft und die nagelneue Gemeindeküche damit ausgerüstet.

Da die Kosten für diese Einrichtungsgegenstände im Budget für die Errichtung des Gebäudes nicht enthalten sind, haben wir uns ein besonderen Weg für deren Finanzierung überlegt, an der sich jeder Einzelne beteiligen und somit persönlich zur Nutzbarkeit des Gemeindezentrums beitragen kann:
Wir möchten alle Gemeindeglieder, Freunde und Unterstützer hiermit einladen, die Patenschaft für einen oder - wenn erwünscht - auch mehrere der 120 Stühle bzw. für einen der 18 Tische zu übernehmen.

Hier eine Kurzvorstellung Ihrer möglichen Paten:

Ich bin ein Holzschalenstuhl und habe eine Sitzschale mit hohem Rücken aus Buchenschichtholz mit Griffloch im Holzrücken. Mein Gestell besteht aus verchromtem Rundrohr mit geschwungenem Stapelsteg und Reihenverbinder. Sowohl der Sitz als auch der Rücken sind bei mir gepolstert, und bezogen bin ich mit einem wunderschönen dunkelblauen, pflegeleichten Stoff. Hier ein Bild von mir:

Eine volle Stuhlpatenschaft kann für einen Einmalbetrag von 100 Euro erworben werden. Der Name des Paten wird auf der Unterseite der Sitzschale dauerhaft angebracht. Auch eine „Halb“-Patenschaft für 50 EUR ist möglich.


Und ich bin ISELIO - ein Klapptisch mit Doppelsäulen-T-Fuß-Gestell, sehr robust und platzsparend zu stapeln. Meine Platte ist weiß, hat umlaufend eine formschöne breite Kante im Dekor „Kirsche Havanna“ und ist 160cm x 80cm groß – hat also viel Platz für Kaffeegäste oder bastelnde Kinder. Hier vorab schon mal ein Foto von mir:

Eine volle Tischpatenschaft kann für einen Einmalbetrag von 250 Euro erworben werden. Der Name des Paten wird auf der Unterseite der Tischplatte dauerhaft angebracht. Auch eine „Halb“-Patenschaft für 125 EUR ist möglich.


Außerdem möchten wir um „Gedeckspenden“ bitten. Mit Gedeck sind alle Porzellanteile, die man für den Kaffee- und den Mittags- bzw. Abendbrottisch benötigt, gemeint – einschließlich Kaffeebecher und Espresso-Gedeck. Hier auch noch ein Bild eines Komplett-Services unseres neuen Geschirrs:

Eine Gedeckspende in Höhe von 25 EUR wäre kostendeckend – aber auch hier sind geringere Beträge möglich und jede Unterstützung hilft, die Finanzierung unserer Küchenausstattung zu meistern.

Zahlbar sind die Stuhl- und Tischpatenschaften sowie die Gedeckspenden ab sofort bis zur Beendigung unserer gemeinschaftlichen Finanzierungsaktion am günstigsten per Überweisung auf das Konto des Fördervereins mit folgender Bankverbindung:

Sparkasse Jena
Kontoinhaber: Förderverein
IBAN: DE65 8305 3030 0018 0212 63
BIC: HELADEF1JEN

Bitte den Spendenzweck („Stuhlpate“, „Tischpate“ und/oder „Gedeck“) und Ihren vollen Namen beider Überweisung mit angeben, damit das Geld auch dem beabsichtigten Zweck zugutekommt.

Wenn Barzahlung erwünscht ist, die Spende bitte im beschrifteten, verschlossenen Umschlag bei Jan Rothe, Kassenwart des Fördervereins, in der Gartensiedlung 59, Großschwabhausen, abgeben.

Der Stand der Patenschaft- und Spendenaktion sieht aktuell (10. September) wie folgt aus:

_______Ist-Stand   Ziel        % erreicht

Tische:           5         18            27,8%

Stühle:          30       120            25,0%

Gedecke:       15       200            7,5%

 

Es darf allso weiterhin fleißig das Patenamt für Stühle und Tische übernommen und für die Gedecke gespendet werden. Der weitere Fortschritt wird regelmäßig im Gemeindeblättchen bekannt gemacht. Schon jetzt sei allen Paten und Spendern im Namen des Fördervereins herzlich gedankt.

Ihr Jan Rothe


 

Verzweiflung und Glück

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Die Emmausjünger

Da sind die beiden Freunde,  die mit Jesus, ihrem Meister, gezogen sind, sich über ihn gewundert haben, die ihn verehrt und geliebt haben, von ihm auch zurechtgewiesen wurden, der aber ihr großes Glück bedeutete. Nun ist die Verzweiflung groß, weil sein Leben in der großen Katastrophe der Kreuzigung endete. Und der Fremde, der mit ihnen geht, versteht die Verzweiflung einfach nicht, redet mit ihnen über Gottes gute Absichten für die Welt. Später werden sie sagen: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete?“ Das ist Ostern: Christus bleibt da bei uns, begegnet uns mitten in der Verzweiflung, spricht uns an, leitet uns auf neuen Wegen. Er ist da als der Auferstandene, der der Verzweiflung die  Macht nimmt. Noch mehr als unseren Eltern, die wir lieben und verehren, die wir als Kinder oft nicht verstanden haben in verzweifelten Situationen. Und dennoch sind wir glücklich, dass wir sie haben oder hatten. Ostern heißt: Der Auferstandene ist da. Er selbst hat die tiefste Verzweiflung durchlebt, und nun geht er mit uns. Und er lädt uns ein, mit ihm zu gehen. Das ist Glück das bleibt.

Ihnen allen eine gute Zeit bis hin zu Karfreitag und die Entdeckung, dass wir es mit dem Auferstandenen zu tun haben.

Ihr Pfarrer Klaus Bergmann

 

Was heißt eigentlich INRI?

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INRI - ZeichnungDiese vier Buchstaben stehen oft auf einer Tafel, die über dem Gekreuzigten angebracht ist. Es sind die Anfangsbuchstaben der lateinischen Inschrift: Iesus Nazarenus, Rex Iudaeorum, zu deutsch: Jesus von Nazaret, König der Juden. Pilatus hat diese Überschrift anbringen lassen, um die Hohenpriester zu demütigen. Sie hatten die Kreuzigung Jesu erzwungen, weil für sie Jesus ein Gotteslästerer und kein König war. Ein typisches politisches Machtspielchen.

Und mitten in diesen politischen Auseinandersetzungen muss Pilatus ungewollt die Wahrheit sagen: Hier stirbt wirklich ein König. Aber ein ganz anderer, als es die weltlichen Herrscher sind. Diese schicken ihre Untertanen in den Krieg, um die eigene Haut zu retten. Jesus geht selbst in den Tod, um uns zu retten bis in Ewigkeit. Er ist der König, dem wir gehören dürfen, der uns Leben gibt, das der Tod nicht zerstören kann. So bekannten es damals die Christen, die der Kaiser in Rom wegen ihres Glaubens hinrichten ließ. Und so sagen es Christen heute bei uns in der freien Welt und in Ländern, wo sie genau deswegen verfolgt werden. Um diesen König geht es, wenn wir still und dankbar die Passionszeit begehen. Von ihm lassen wir uns anstecken, wenn wir einmal um des Lebens willen auf etwas verzichten. Um ihn geht es wenn wir schließlich voller Freude Ostern feiern.


Gesegnete Zeit!
Ihr Pfarrer Klaus Bergmann

 

Geh aus, mein Herz und suche Freud

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laufendes HerzDieses Lied kommt nicht in den Radio-Charts vor. Die Titel, die dort gespielt werden, haben auch nur eine Halbwertszeit von einigen Monaten, und wenn es hoch kommt, bis zu einigen Jahren. Vor 360 Jahren wurde dieses Lied von Paul Gerhard verfasst. Und es wird heute noch in den Gemeinden und von Chören jeder Art gesungen. Der Dichter ruft uns auf, auszugehen und Freude zu suchen. Und das sollen wir mit dem Herzen tun. Er hält uns in vielen Bildern die Natur vor und lässt uns staunen über die Lerche, den Hirsch, die Bienen, den Weizen, die Tulpen und vieles andere mehr. In unserer schnelllebigen Zeit tut es schon einmal gut, innezuhalten und mit dem Herzen die Natur zu betrachten, ohne dass wir von einer „Action“ zur nächsten gejagt werden. So stoßen wir bei dieser Wanderung auf „des großen Gottes großes Tun“. Deshalb kann Paul Gerhardt in einem Zug davon reden, dass es uns „so lieblich geht“ und trotzdem feststellen, dass wir „auf dieser armen Erde“ leben. All die schönen Dinge, die wir mit unsrem Herzen wahrnehmen, sind Zeichen, dass wir auf „Christi Garten“, auf die Ewigkeit, hin leben dürfen, dem gegenüber die „liebe Sommerzeit“ eben doch nur ein Teil der „armen Erde“ ist. Sie finden das gesamte Lied im Internet oder auch im Evangelischen Gesangbuch Nr. 503. Es ist eine Einladung zur sommerlichen Entdeckungstour mit echter Nachhaltigkeit.

Ihr

Pfarrer Klaus Bergmann

 

Wie hoch ist der Kirchturm in Ihrem Ort?