Kirchspiel Großschwabhausen

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Aktuelles

Gemeindebrief Januar-Februar 2017

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Liebe Gemeindeglieder in
Großschwabhausen und Isserstedt, Kleinschwabhausen, Döbritschen, Vollradisroda, Münchenroda,
Remderoda, Kötschau und Hohlstedt,


Gott sagt:
Ich kann dir ein neues Herz schenken und einen neuen Geist in dich legen.
Wenn die Bibel vom menschlichen Herzen spricht, dann ist das Innerste der
Person gemeint. Das Herz kann verständig oder unverständig sein; betrübt
oder fröhlich sein; es kann verlangen und begehren.
Das Herz ist das zentrale und entscheidende Lebensorgan,
es ist Zentrum des Denkens, Fühlens und Wollens.
Die Jahreslosung spricht nicht nur davon, dass Gott ein neues Herz und einen
neuen Geist schenken kann, sie spricht davon, dass er es tut. Wie?
Alles, was Gott an einem Menschen tut, tut er, indem er ihm begegnet.
Es geht um die lebendige Beziehung zu dem lebendigen Gott.
Die Erneuerung des Herzens und des Geistes
ist Folge der Erneuerung der Beziehung zu Gott,

und diese Erneuerung beginnt damit, dass wir neu staunen
über die Zuwendung des heiligen und allmächtigen Gottes zu uns.
In der Krippe, in der Jesus liegt, und am Kreuz, an dem Jesus hängt,
ist diese Zuwendung zu sehen: So ist Gott! So nah bei uns! So sehr für uns!
„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den heiligen Geist,
der uns gegeben ist“, schreibt Paulus im Römerbrief (Römer 5,5b).
So gibt Gott ein neues Herz und einen neuen Geist.
Das neue Herz ist das mit Gottes Liebe gefüllte Herz.
Der neue Geist ist der Geist der Liebe Gottes.

Mit diesen Gedanken gehen wir gemeinsam in das Neue Jahr:
was auch immer es bereit halten wird.

Herzlich, Ihre Pastorin Anne Brisgen.

 


Den aktuellen Gemeindebrief Januar-Februar 2017 finden Sie hier!


 

Sanierung des Münchenrodaer Kirchturms

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Nachdem der Münchenrodaer Kirchturm durch den schweren Schädlingsbefall abgerissen werden musste, konnte am 22. August der nach dem alten Vorbild komplett neu hergestellte Turm gerichtet werden. Viele Einwohner von Münchenroda und interessierte Bürger auch aus den umliegenden Gemeinden und aus Jena kamen, um dieses historische Begebenheit mit zu erleben.

Zuerst wurden die beiden alten Glocken aus den Jahren 1625 und 1664, liebevoll geschmückt von Christenlehrekindern, in die neue Glockenstube gehoben. Dann hob der Kran die unten gezimmerte Turmhaube und bekrönte damit den Turm. Wenn die Wetterfahne mit dem Turmknopf wieder aufgesetzt sind, wird die ursprüngliche Höhe von 22 m wieder erreicht sein.

Der Posaunenchor umrahmte dieses Fest, die Gemeinde sang "Nun danket alle Gott" und zum guten Schluss ließen es sich die
Münchenrodaer nicht nehmen, alle Gäste mit Bratwurst und Getränken zu versorgen. Allen Beteiligten an diesem schönen Fest, den Zimmerleuten, dem Ingenieurbüro, den Geldgebern und unserem Gott ein herzliches Dankeschön.

 

Gedenk- und Schweigemarsch

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Am 11. April vor 70 Jahren wurden mehrere Tausend Häftlinge des KZ Buchenwald durch unser Dorf getrieben. Deshalb wollen wir am Samstag, dem 11. April 2015, dieses Geschehens mit einem Schweigemarsch gedenken.

Wir beginnen den Marsch um 10.00 Uhr an der Stelle, an der die Gefangenen aus den Transportzügen entladen wurden, an der ehemaligen Laderampe hinter dem Bahnhofsgelände an der Straße nach Kleinschwabhausen.

Der Marsch wird am neu gestalteten Häftlingsgrab auf dem Friedhof von Großschwabhausen enden. Die Ansprache am Grab der von der SS erschossenen Häftlinge hält Regionalbischof Diethard Kamm.

 

Lesung im Rohbau

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Johannes Falk

Dienstag, 20. Mai 19.30 Uhr Pfarrscheune Großschwabhausen

Der Narr von Weimar

Paul Andreas Freyer und Hans Lucke im Einakter über das Treffen an der Himmelspforte von Goethe und seinem Weimarer Zeitgenossen Johannes Falk.

 

Das war der lebendige Adventskalender 2013

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Treffen zum lebendigen Adventskalender

Vierzehn Mal wurde in der Adventszeit an verschiedenen Stellen eingeladen. Immer um 18.00 Uhr begann es unter einem Carport, im Hof, vor der Haustür, im Garten oder zum Schluss gar in einem Gewächshaus. Und jedes Mal war es ein herzliches Treffen mit Liedern, interessanten Geschichten zum Advent, mit Plätzchen und Tee. Nach 20 Minuten konnte man wieder gehen. Aber die meisten von den mindestes 12 oder 20 oder gar 60 Leuten waren froh über das Treffen, den Austausch und das Miteinander und blieben noch etwas länger. Im Advent 2014 wird es den lebendigen Adventskalender bestimmt wieder geben.

 

Verzweiflung und Glück

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Die Emmausjünger

Da sind die beiden Freunde,  die mit Jesus, ihrem Meister, gezogen sind, sich über ihn gewundert haben, die ihn verehrt und geliebt haben, von ihm auch zurechtgewiesen wurden, der aber ihr großes Glück bedeutete. Nun ist die Verzweiflung groß, weil sein Leben in der großen Katastrophe der Kreuzigung endete. Und der Fremde, der mit ihnen geht, versteht die Verzweiflung einfach nicht, redet mit ihnen über Gottes gute Absichten für die Welt. Später werden sie sagen: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete?“ Das ist Ostern: Christus bleibt da bei uns, begegnet uns mitten in der Verzweiflung, spricht uns an, leitet uns auf neuen Wegen. Er ist da als der Auferstandene, der der Verzweiflung die  Macht nimmt. Noch mehr als unseren Eltern, die wir lieben und verehren, die wir als Kinder oft nicht verstanden haben in verzweifelten Situationen. Und dennoch sind wir glücklich, dass wir sie haben oder hatten. Ostern heißt: Der Auferstandene ist da. Er selbst hat die tiefste Verzweiflung durchlebt, und nun geht er mit uns. Und er lädt uns ein, mit ihm zu gehen. Das ist Glück das bleibt.

Ihnen allen eine gute Zeit bis hin zu Karfreitag und die Entdeckung, dass wir es mit dem Auferstandenen zu tun haben.

Ihr Pfarrer Klaus Bergmann

 

Gemeinsames Gebet

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“Als Du anfingst zu beten…“ (Daniel 9, 23)

 

Das Gebet ersetzt keine Tat, aber das Gebet ist eine Tat, die durch nichts ersetzt werden kann.  (H. von Keler)

Wem es am Herzen liegt, die vielfältigen Herausforderungen des Gemeindelebens in Dank und Bitte vor Gott zu bringen, ist herzlich zum „Gemeinsamen Gebet“ eingeladen.

Wir treffen uns jeweils am 3. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr im Gemeinderaum Isserstedt. Die nächsten Termine sind der 20.10., 17.11. sowie 15.12.15.

 

Volker Bachmann, Almuth Klippstein

 

Benefizkonzert

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Egerländer Blasmusik für die Pfarrscheune
Wehrbereichsmusikkorps gibt Benefizkonzert in Großschwabhausen

Wenn man in Großschwabhausen von der Pfarrscheune spricht, spricht man nicht von einem ländlichen Stau- und Bergeraum, sondern von dem Projekt des Kirchgemeindeverbandes Großschwabhausen - Isserstedt, wo ein barrierefreies Gemeindezentrum am Platz der alten Pfarrscheune errichtet wird. Im September 2012 war der Teilabriss der alten Scheune und im Dezember das Richtfest. Inzwischen ist das Dach gedeckt, die Fenster und Türen wurden eingebaut und am Außenputz wird gearbeitet. Doch für die Innenarbeiten wird noch Hilfe jeder Art gesucht. So ist es schön, dass, sozusagen als musikalischer Zwischenstopp, ein Oktoberfest stattfinden wird.
Am 9. Oktober um 19.00 Uhr wird im Dorfgemeinschaftshaus ein Benefizkonzert der Egerländer Besetzung des Wehrbereichsmusikkorps Erfurt   stattfinden. Der Eintritt von 10 € wird in voller Höhe dem Ausbau der Pfarrscheune zu Gute kommen. Wie bei jedem richtigen Fest wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. 18.00 Uhr ist Einlass. Wir können uns auf Blasmusik freuen, die auf diesem Niveau nicht jeden Tag geboten wird.

 

Nach dem Fest ist vor dem Fest

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Der Jubiläumsumzug in Großschwabhausen

Das war ein großes Fest für das Dorf Großschwabhausen: Viele Besucher kamen. Extra für den Umzug am Samstag hörte der Regen auf. Am Sonntag gab es strahlenden Sonnenschein mit einem  Gottesdienst im Freien, vielen Gästen im Dorf, vielen Attraktionen, Musik, Spiel, Begegnungen und durchweg freundlichen Menschen. Nun ist das Fest vorbei, der Alltag läuft wieder, hinter uns liegt eine schöne Erinnerung. Vor uns aber auch die Sehnsucht nach Erholung von den Strapazen und die alltägliche Arbeit. Aber schon stehen die nächsten Feste an: Kirmes, Schulanfang, mancherlei Geburtstage, Erntedankfest. Wieder Vorbereitung, Überlegungen, Organisieren, nichts vergessen. Hoffentlich wird das nächste Fest gut. Wir brauchen diesen Wechsel zwischen Arbeit und Feiern. Deshalb hat Gott in seiner Schöpfungsordnung den siebenten Tag „erfunden“, den Tag der Ruhe und des Festes, der Begegnung mit ihm und unseren Mitmenschen. Aber irgendwann hört das mit den Festen einmal auf, da ist „nach dem Fest“ eben nicht mehr „Vor dem Fest“. Ich persönlich werde mit meiner Frau das Erntedankfest hier nicht mehr als aktiver Pfarrer erleben. Da wird mein Ruhestand gerade 4 Tage alt sein. Ob das ein Fest wird? Vielleicht sitzen wir in der neuen Wohnung auf Kartons und müssen noch alles sortieren. Wir freuen uns auf den Ruhestand und sind dankbar für alles, was wir in den 5 ½ Jahren hier erleben durften. Wie vielen wunderbaren Menschen sind wir begegnet, wie viel erfüllte Zeit haben wir erlebt! Ein herzliches Dankeschön allen, die uns das Leben hier so lebenswert gemacht haben! Auch manches Schwere erlebten wir. Wir mussten Abschied nehmen von Menschen, die uns wichtig geworden waren, haben die Trauer anderer erlebt und standen manchmal ratlos davor. Mit verkehrten Worten und versäumten Gelegenheiten  haben wir und besonders ich als Pfarrer Menschen enttäuscht. Das tut mir leid, und ich bitte um Vergebung. Dennoch überwiegt die Dankbarkeit für diese Jahre, die vielen Feste, die Begegnungen, die Arbeit, die wir gemeinsam mit vielen von Ihnen tun durften und die Lieben, die wir erfahren haben. Noch haben wir drei Monate Zeit hier in diesen Dörfern. Wir freuen uns auf die Feste, die wir noch gemeinsam erleben werden und auch auf die Arbeit dazwischen. Eins aber steht fest:  Das große Fest am Ende aller irdischen Zeit, das hat Gott schon bereit für uns. Darauf wollen wir uns in dieser Zeit vorbereiten und dafür arbeiten – ganz egal ob mit alten Pfarrersleuten oder mit einer neuen Pfarrerin.

 

Seien Sie von Herzen Gott befohlen
Ihre Pfarrersleute Klaus und Karla Bergmann

 


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