Kirchspiel Großschwabhausen

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Gemeindebrief Juli-August 2018

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Liebe Menschen in Großschwabhausen und Isserstedt,
Kleinschwabhausen, Döbritschen, Vollradisroda, Münchenroda,
Remderoda, Kötschau und Hohlstedt,

 

„Es wird durchgeblüht!“ - So lautet der Titel eines Buches des vielleicht berühmtesten dichtenden Gärtners und Blumenzüchters Karl Foerster. Sein Garten in Potsdam-Bornim ist weltberühmt und seine mannigfachen Züchtungen sind noch heute weit verbreitet.

Sommerzeit ist Gartenzeit. Wenn wir im Garten zu tun haben oder einfach nur ausruhen und genießen, werden wir andere Menschen. Ruhiger, gelassener, umgänglicher und versöhnlicher angesichts der blühenden und duftenden Natur. Dann vergessen wir den Alltag für einen Moment ...

Gärten gibt es so lange wie es Menschen gibt. Schon immer hat man sie als ein Geschenk Gottes betrachtet. Die Beduinen der alttestamentlichen Zeit sehnten sich nach der Oase, die nichts anderes ist als ein Garten, in dessen Mitte eine Quelle köstliches Wasser liefert. Darum muss man sich das Paradies auch als einen Garten in „Eden“ vorstellen, als eine Oase in der Wüste, dem Wasseradern das Leben einhauchen. Am Anfang durfte der Mensch dort wohnen, bis er sein Paradies verlor.

Wo es Gärten gibt, erzählen sie immer auch von der Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies. In der Liebe zu ihnen drückt sich der Wunsch nach Blütenträumen aus, die im Leben reifen sollen, nach Früchten als Lohn der Anstrengungen und danach, das Lebensfeindliche fern zu halten. Gerhard Eberts erzählt die kleine Geschichte eines Beduinen, der in der Wüste niederkniet und sein Ohr an den Boden legt. „Warum tust du das, was hörst du?“ fragt sein Begleiter. Und die Antwort lautet: „Ich höre, wie die Wüste weint. Sie möchte ein Garten sein.“

Menschen trauern über das verlorene Paradies und lieben deswegen ihre Gärten. Trost schenkt auch die Bibel - wie wunderbar, im Buch der Offenbarung von der kommenden Welt zu lesen, in der sich über dem blauen Himmel der Lebensbaum wölbt, von einem Garten am Ende der Zeiten, der von Lebensströmen durchzogen wird. Dahin sind wir unterwegs. Einstweilen freuen wir uns an den blühenden Gärten im Sommer.

Ihre Pastorin Anne Brisgen.

 


Den aktuellen Gemeindebrief Juli - August 2018 finden Sie hier!


 

Zwischenstand Glockenstuhl Kirche Münchenroda

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DANKE!!

Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern für das Projekt:
Neubau Glockenstuhl Kirche Münchenroda.
Bis jetzt sind 2800 Euro Spenden eingegangen, etwa 2000 Euro fehlen noch
… dann könnte im September der Neubau beginnen...

 

Kinderbibeltag 16. Juni in Großschwabhausen

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Benefizkonzert in Münchenroda

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Gemeindebrief Mai-Juni 2018

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Liebe Menschen in Großschwabhausen und Isserstedt,
Kleinschwabhausen, Döbritschen, Vollradisroda, Münchenroda,
Remderoda, Kötschau und Hohlstedt,

Viele Menschen haben eine tief verankerte Sehnsucht nach Geborgenheit, nach Heimat, nach einen Rückzugsort, an dem sie ganz sie selbst sein können.

Auch die Gemeinde ist eine Heimat.

Sichtbar für mich, wenn Menschen einander vertrauensvoll und offen begegnen im Glauben, in der Gemeinschaft unter Gottes Wort und vereint im von seinem Sohn gestifteten Abendmahl, wenn sie nehmen und geben, wenn sie Anderen nah und für sie da sind, wenn sie im Gespräch sind und mit Anderen teilen, was ihnen wichtig ist, wenn sie erkennen, dass die Verbindung durch Gott geschaffen wird, der in allen Höhen und Tiefen Zufucht ist, wenn sie sich einbringen mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Meinung, ihren Fähigkeiten und erfahren: hier fühlt mein Herz sich wohl. My home is where my heart is. Das ist eine gute Einstellung zum Leben – und eine gute Perspektive! Zu wissen: es gibt einen Platz für mich und es wartet ein Platz auf mich, später, an den ich gehöre. Denn Jesus sagt zu den verängstigten Jüngern: Im Haus meines Vater gibt´s viele Wohnungen. Ich gehe hin und bereite eine für euch vor (nach Johannes 14, 2). Er lässt sie nicht allein, sondern sagt: hier und dort ist Heimat und ich bin bei euch. Heimat ist da, wo Du Dich wohlfühlst, wo Du sicher und willkommen bist. Wenn du Gott deine Zusage gibst, dann spürst Du das. Gottes Segen Ihnen allen und unseren Konfs, die am 13. Mai 2018 in der Friedenskirche zu Jena JA sagen werden zu Gott und einem Leben mit ihm.

Herzlich,

Ihre Pastorin Anne Brisgen.

 


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Termine

Dienstag, 17.07. 19:30 Uhr
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Gemeinsames Gebet "unterwegs" in der Kirche Kötschau
Pfarrhaus Isserstedt
Donnerstag, 19.07. 20:00 Uhr
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Kirchenchorprobe mit Ronny Vogel in Großschwabhausen
Pfarrscheune Großschwabhausen
Freitag, 20.07. 19:00 Uhr
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Junge Gemeinde in Großschwabhausen (nach Absprache)
Pfarrhaus Großschwabhausen
Montag, 23.07. 20:00 Uhr
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Posaunenchor in Isserstedt
Pfarrhaus Isserstedt

Gottesdienste in dieser Woche

Sonntag, 22.07. 10:00 Uhr
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Musikalische Andacht in Döbritschen mit Kantor Ronny Vogel