Kirchspiel Großschwabhausen

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Pfarrscheune Großschwabhausen

Das Projekt "Pfarrscheune Großschwabhausen"

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Stimmen zum Projekt

Ziel des Projekts

Im Hof des Pfarrhauses in Großschwabhausen befindet sich die alte Pfarrscheune.

pfarrscheune

Die Gemeinde des Kirchspiels Großschwabhausen - Isserstedt will dieses Gebäude von Grund auf sanieren und  ein neues evangelisches Gemeindezentrum errichten.

Nach langen Jahren der Nutzung der Pfarrscheune als Abstellraum soll diese mit einem grundhaften Neubau zu einer religiösen Versammlungs- und Begegnungsstätte im historischen Dorfkern von Großschwabhausen ausgebaut werden. Die historische Bausubstanz soll dabei weitmögich erhalten werden.

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus

  • Mitgliedern der Gemeindekirchenrates

  • Mitgliedern des Fördervereines

  • und Freunden der Kirchgemeinde


hat ein tragfähiges Nutzungskonzept und einen Planungsentwurf erarbeitet. Diese Gruppe begleitet auch von Anfang an die umfangreiche Sanierungsmaßnahme. Dieser Entwurf, der die bisherige Lage der alten Pfarrscheune und die gute erhaltene Natursteinmauer berücksichtigt, bietet zwei verschieden große Räume für religiöse, familiäre, kulturelle und gesellschaftliche Nutzungen an.

Es soll ein Gemeindesaal mit Bewirtungsmöglichkeit und ein Raum für Kinder- unsd Jugendarbeit entstehen. Der Gemeindesaal stellt einen mittelgroßen Versammlungsraum dar mit ca. 30 – 50 Sitzplätzen für Vorträge, Seminare, Lesungen, kleinere Musikveranstaltungen und Feste. Dem Gemeindesaal ist eine Küche zugeordnet, von dem aus die Bewirtung anderer Räume und des Innenhofs erfolgen kann.

Dort kann perspektivisch auch im unregelmäßigen Tagesbetrieb ein Cafe als Begegnungsstätte -"offener Treff" - im Sinn eines Mehrgenerationenhauses betrieben werden.

Impressionen von der Pfarrscheune

 

Weiterführende Kontakte

Wollen Sie mehr zum Projekt erfahren und sich vileicht sogar mit Spenden beteiligen, wenden Sie sich bitte an den Pfarrer Herrn Rüß oder den Vorsitzenden Ihres Gemeindekirchenrats. Die Adressen finden Sie hier.

 

Ausgangssituation

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Der Kirchengemeideverband Großschwabhausen-Isserstedt ist ein Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden der Orte Großschwabhausen, Döbritschen mit Vollradisroda, Isserstedt, Hohlstedt, Kleinschwabhausen, Kötschau und Münchenroda mit Remderoda. Der gesamte Kirchengemeideverband hat ca. 800 Gemeindemitglieder, davon etwa 70 getaufte Kinder bis 10 Jahre.

Im Kirchenkreis Jena ist der Kirchengemeideverband Großschwabhausen-Isserstedt mit dem Kirchengemeideverband Magdala (mit den Orten Bucha, Coppanz, Göttern, Großkröbitz, Magdala, Maina, Milda, Nennsdorf, Oßmaritz, Ottstedt, Rodias, Schorba und Zimmritz) und dem Gemeindebereich Altengönna (mit den Orten Altengönna, Closewitz, Cospeda, Hainichen, Lehesten, Lützeroda, Krippendorf, Nerkewitz, Neuengönna, Rödigen, Stiebritz, Vierzehnheiligen und Zimmern) zur Kirchenregion West zusammengefasst.

In keinem der drei Gemeindebereiche gibt es einen behindertengerecht zugänglichen Veranstaltungsraum. Die Gemeinderäume des Kirchengemeideverband Großschwabhausen-Isserstedt befinden sich in Isserstedt und Großschwabhausen und sind jeweils für höchstens 30 Sitzplätze nutzbar (ca. 20 Plätze, wenn Tische gestellt werden). Da im Winter die Kirchen kaum oder gar nicht beheizbar sind, sind die Gemeinderäume die einzigen Orte, in denen Gottesdienste und kirchliches Leben stattfinden können. Diese Räume sind nur über z.T. steile, enge Treppen zu erreichen. In der Gemeinde gibt es Mitglieder, die gehbehindert sind und für die diese Treppen ein ernsthaftes Hindernis darstellen. Im Zuge des demografischen Wandels ist zu erwarten, dass die Zahl älterer Gemeindeglieder zunehmen wird. Bedingt durch die Altersstruktur in der Gemeinde werden die Senioren in den Dörfern immer stärker auf gegenseitige Solidarität und verbesserte räumliche Bedingungen angewiesen sein. Andernfalls können sie ihr Recht auf freie Religionsausübung nicht mehr wahrnehmen.

 

Stand der Planung

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Der Förderverein hat in 2011 eine Planung erstellen lassen und ist bemüht, Fördergelder einzuwerben.

So könnte die geplante Nutzung aussehen:

 

Bautagebuch

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Juli 2012

Ende Juli 2012 stellt das LEADER-Programm unverhofft die Mittel für den Baubeginn und den Rohbau zur Verfügung. Der Baubeginn kann und muss noch im Spätsommer 2012 stattfinden. Durch den plötzlichen Bescheid und den dadurch nötigen kurzfristigen Baubeginn, entstehen im Vorfeld der Massnahme Diskussionen zwischen Befürwortern und Skeptikern des Projekts.

September 2012

Abhilfe soll eine öffentliche Diskussion schaffen,  die am 5. September im Gemeindesaal in Großschwabhausen stattfindet. Jan Rothe und Pfarrer Bergmann stellen den Werdegang des Projekts dar. Es gibt einige Diskussionen; schließlich ergibt sich eine Mehrheit für das Projekt. Aus Kostengründen wird die Kirchgemeinde die Abrissarbeiten weitgehend selbst durchführen. Da die Zeit drängt wird für die nächsten Wochenenden im September zum Arbeitseinsatz aufgerufen.

7. - 22. September

Durch freiwillige Helfer wird in Samstags- und Abendeinsätzen die Scheune abgerissen, der zukünftige Bauplatz beräumt und es werden einige unvermeidbare Kollateralschäden beseitigt. Es wird darauf geachtet, Struktur und Bepflanzung des Pfarrgartens so wenig wie möglich zu beschädigen.

Ende September

Der Beginn der Bauarbeiten liegt in der 39. Kalenderwoche. Mit Gottes Hilfe kommt die Baufirma vielleicht sogar.

Bei den Ausschachtungen zeigt sich, dass der Mutterboden tiefgründig ist. Die Statik des Fundaments muss neu berechnet und angepasst werden.

2. Oktober

Ein wichtiger Schritt ist geschafft. Die Streifenfundamente sind gegossen.

6. Oktober

Ein weiterer Arbeitsensatz: Das alte Straßenpflaster und alle alten Fundamentsteine im Hof sind demontiert und eingelagert. Sie sollen möglichst wieder verwendet werden. Der nicht gebrauchte Rest soll später an eine Firma für naturnahen Landschaftsbau gehen.

Baustelle wird freigeräumt

8.-10. Oktober

Unser Beitrag zur Astrophysik: Ein großes schwarzes Loch auf der Baustelle, das gleich wieder mit Frostschutz (für Laien Schotter) verfüllt wird. Bald kann endlich die Bodenplatte gegossen werden.

Baugrube mit Frostschutz

16. Oktober

Endlich kann die Grundplatte gegossen werden.

Welche Katze wird wohl die ersten Pfoteneindrücke in der neuen Bodenplatte hinterlassen?

Frische Bodenplatte

Erstmals entsteht ein Eindruck von der Größe des neuen Gebäudes im alten Innenhof.

 

Fertige Bodenplatte

17. Oktober

Die fertige Bodenplatte wird von den Kindern in der Christenlehre gleich auf ihre Standfestigkeit geprüft.

Kinder aus der Christenlehre auf der neuen Bodenplatte

19. Oktober

Der Grundstein ist gelegt. Die Maurer beginnen mit dem Errichten der Mauer. Endlich kann man ahnen, dass hier einmal ein Haus stehen wird.

 

Grundsteinlegung

27. Oktober

Ein früher Wintereinbruch zwingt zu einer Pause. Ob die Zeit im Herbst noch ausreicht?

Baustop durch Schneefall

2. November

Nachdem der plötzliche Wintereinbruch Ende Oktober die Bautätigkeit kurzfristig ausgebremst hatte, kann nun endlich der Ringanker gegossen werden.

Armierung für den Ringanker wird angefertigt

10. November

Der Ringanker ist fertig und es kann weitergehen, so lange das Wetter es noch erlaubt.

27. November

In den Tagen zuvor wurden die Giebel gemauert. Nun kommen die Stahlträger zum Stützen des Bodens für das Obergeschoß.

28. November

Über eine Tonne Stahl zur Verstärkung der Decke wird montiert.

29. November

Ein Blick aus dem Fenster - nein, noch kein Schnee. Ein gewaltiger Kran steht vor dem Pfarrhaus und hebt tonnenschwere Balken über das Haus in den Innenhof. Trotz extrem schlechter Witterung beginnen die Zimmerleute mit dem Dachstuhl, einem gewaltigen Konstrukt aus 30 Kubikmeter Holz.

Dachstuhl wird hereingehoben

Schneeregen beim Dachstuhlsetzen

Zimmermeister Wagner aus Großschwabhausen zwischen Tatkraft und Skepsis. Wird das Wetter die Weiterarbeit erlauben? Aber eines steht fest: Am Montag, dem 3. Dezember, wird um 16.00 Uhr Richtfest sein.

 

Zimmermmeister Wagner bei der Arbeit

Montag, 3. Dezember

Unvermutet war der Entschluss der Fördermittelgeber und genauso spontan wurde mit dem Bau begonnen. Aber jetzt steht er, der Rohbau. Am Montag um 16:00 wurde zum Richtfest geladen. Viele Beteiligte haben mitgeholfen und hier ist ein vorzeigbares Ergebnis entstanden aus dem Fleiß vieler Hände.

Das Richtfest ist geschafft

18. Dezember

Weiter geht es mit dem Dach. Eine Schönwetterperiode Mitte Dezember macht es möglich. Ob das Dach bis Weihnachten fertig ist?

28./29. Dezember

Einihge Unermüdliche können es nicht lassen und nutzen die milde Witterung, um mit dem Aufbau des Fußbodens im ersten Stock zu beginnen. Nach zwei Tagen ist der Unterboden aus OSB-Platten fertig zugeschnitten und gelegt. Die Fenster im Obergeschoss werden provisorisch mit Plane abgedichtet. So ist der Rohbau nun schon ziemlich winterfest.

Der Unterboden für den Fussboden erstes OG wird gelegt

5. Januar

Der Durchbruch zum Garten und zu der späteren Terrasse ist fertig.

September 2013

Der Rohbau wird verputzt.

Verputzen des Rohbaus

 

Förderverein

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Logo Förderverein

 

 

Der Förderverein des Kirchspiels Großschwabhausen-Isserstedt e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses und andere Bauvorhaben zu unterstützen. Dieser Forderverein ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.

  • Vorsitzender des Fördervereins: Dr. Paul Ilten (Großschwabhausen)
  • Kassenwart: Jan Rothe (Großschwabhausen)

Wir freuen uns über Ihre Spende zur Unterstützung unserer Arbeit für das Kirchspiel (seit 2014 Kirchengemeindeverband).

Unsere Kontoverbindung lautet:

Kontonummer: 18021263
BLZ: 83053030
IBAN: DE65 8305 3030 0018 0212 63
SWIFT-BIC: HELADEF1JEN
Kreditinstitut: Sparkasse Jena
Zahlungsgrund: Spende Pfarrscheune